Liebe – nur ein Gefühl?

Was bedeutet Liebe für Sie?

Ein besonderes Gefühl?

Etwas, das einen ganz besonderen Tag braucht, damit wir uns daran erinnern?

Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass Liebe überall ist, um uns herum und auch in uns? Eine bestimmte Form von Energie, die die Lebenskraft ist, der “Klebstoff”, der alles Leben zusammenhält? Und die wir jederzeit nutzen können, wann immer wir wollen, wenn wir nur wissen wie?

Und dies sogar, ohne dass wir dafür auf Dauer jemand anderen brauchen! Klingt das verlockend? Nun, dann lassen Sie mich erklären, was ich damit meine.

Zugegeben, wenn wir an Liebe denken, dann denken wir zumeist an unsere Beziehung zu anderen Menschen. Eine Mutter zu ihrem Kind bzw. ihren Kindern zum Beispiel, unser Verhältnis zu unserem Partner, mit dem wir unser Leben – oder zumindest einen Teil davon – teilen und vielleicht auch noch an unsere Geschwister, Freunde und unsere Haustiere.

Doch was ist mit uns selbst? Ja, klar, den Begriff „Selbstliebe“ kennen wir auch, doch wirklich etwas damit anfangen können die wenigsten von uns.

Irgendwie fühlt sich dieser Begriff vielleicht sogar „unbehaglich“ für uns an, sind viele von uns doch mit solchen Sprüchen wie „nur der Esel nennt sich selbst zuerst“ oder „nimm dich selbst mal bloß nicht so wichtig“ aufgewachsen. Wir leiden vielleicht auch unter dem zur Schau gestellten Egoismus bzw. der Egozentrik von anderen und so wollen wir selbst nun wirklich nicht sein. Zudem sind wir oft auch in dem Glauben, dass sich unser (Selbst-)Wert danach bemisst, was wir im Außen so um uns herum angesammelt haben und was damit auch für andere sichtbar und wahrnehmbar ist.

Und so ist in vielen von uns ein inneres Vakuum entstanden, dass durch die Auswirkungen der aktuellen globalen Krise noch zusätzliche Nahrung bekommen hat. Wir fühlen uns, als ob uns „die Luft ausgeht“, leiden unter zunehmendem Energiemangel und auch die vielen Bücher, Seminare und sonstigen Materialien helfen uns nur bedingt weiter.

Warum ist das so? Nun, wir haben schlicht nicht gelernt, wie wir mit uns selbst so in Verbindung stehen und dauerhaft bleiben können, dass wir frühzeitig merken, was wir selbst brauchen, um unsere eigenen natürlichen und grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen. Und so bleiben wir in gewissem Maße von der Zuwendung durch andere Menschen abhängig. Dies ist an sich erst auch einmal unproblematisch – solange es auf Gegenseitigkeit beruht.

Die weltweite Krise hat deutlich hervortreten lassen, dass dies jedoch leider nicht der Fall ist und viele von uns finden sich auf sich selbst zurückgeworfen, ohne jedoch den Weg aus dieser Herausforderung finden zu können. Wie könnten sie auch, da schon die meisten unserer Eltern, Lehrer und anderen Bezugspersonen aus vielerlei Gründen nicht in der Lage waren, sich selbst entsprechend zu helfen und uns das notwendige Rüstzeug für solche Situationen mit auf den Weg zu geben.

Es macht nun allerdings wenig Sinn, den Ausweg in langen Analysen zu suchen, was dem so alles zugrunde gelegen haben mag und noch weniger Sinn macht es, sich gegenseitig Versagen oder alles Mögliche andere vorzuwerfen.

Worin besteht nun also die Lösung? Albert Einstein drückte es einmal in etwa so aus, dass wir „Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen können, durch die sie entstanden sind.“ Dem kann ich mich nur anschließen, möchte dem zugleich jedoch auch noch die Komponenten der Erfahrung und des Empfindens hinzufügen.
Denn nur, wenn wir diese in unserem Veränderungsprozess hinreichend und bewusst mit einbeziehen, ist es uns möglich, auch unsere Denkweise so zu ändern, dass sie uns nicht weiter dabei im Weg steht, neue und erfüllende (Selbst-) Erfahrungen zu machen.

Dass dies möglich ist, zeigen uns die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik – mit dem Quantenfeld der unbegrenzten Möglichkeiten. Und übrigens – an dieser Stelle irrte selbst Einstein, der die Existenz dieses Feldes nicht anerkennen mochte. Und damit sein vorgenanntes Zitat gleich auch selbst nachgewiesen hat 😉.

Geben wir uns also selbst die Erlaubnis, die Welt immer wieder mit neuen Augen anzuschauen und so nicht nur unsere eigene und manchmal not-wendige positive Veränderung herbeiführen zu können, sondern damit zugleich auch unseren Beitrag zur positiven Veränderung unserer gemeinsamen Welt zu leisten.

In kommenden Blogbeiträgen werde ich noch eingehender auf einzelne hiermit zusammenhängende Themen eingehen.

Kontaktieren Sie mich gern über die Kontaktseite, wenn Sie bestimmte Themenwünsche berücksichtigt sehen möchten.