Veränderung

Wie kann dies gehen? Betrachten wir hier dies am Beispiel des Christentums:

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannes 14:6)“

Und so haben viele Christen – gefangen in dualistischem Denken – dies so interpretiert, dass der äußere Weg, die Person Jesu Christus oder die christliche Religion der einzige Weg zur „Erlösung“ sei.

Die eigentliche Bedeutung ist jedoch, dass das Christusbewusstsein – welches jenseits des linearen, dualistischen Verstandes liegt – der einzige Weg ist, Gott oder auch die „göttliche Wahrheit“ zu erkennen.

Diese Wahrheit ist nur dann erkennbar, wenn wir uns mit diesem Christusbewusstsein vereinen, indem wir „zu ihm werden“. Und so kann „keine Frau / kein Mann zum Vater kommen“, ohne sich mit ihrem / seinem Christus-Selbst zu vereinen.

Denselben Ansatz finden wir in allen nicht fundamentalistisch orientierten Religionen und auch schamanischen Traditionen.

Stets geht es dort um das „Einssein mit dem Göttlichen“ und dies bedeutet im Kern die Verinnerlichung der grundlegenden lebensschaffenden Energien und damit auch Denk- und Handlungsweisen.

Das Ziel ist also, dass wir werden, was wir uns so sehr wünschen: friedvolle Koexistenz mit einander und allem Leben.